articleseps giropay unterschied

Der Kern des Problems

Wenn du als Online-Händler zwischen EPS und Giropay wählen musst, steckst du sofort im Labyrinth der Zahlungsmethoden. Hier geht es nicht um fluffige Features, sondern um das, was deine Conversion wirklich beeinflusst.

EPS – Was steckt dahinter?

EPS ist das österreichische Pendant zu Giropay, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Es operiert ausschließlich im österreichischen Bankennetz. Das bedeutet schnellere Abwicklungen, weil keine internationalen Gateways durchlaufen werden müssen. Und ja, das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld für Transaktionsgebühren.

Technische Details

Die API ist schlank, 1-Click-Checkout-Flows sind standardmäßig eingebaut. Du brauchst keine zusätzlichen Plugins, weil die meisten österreichischen Shops bereits EPS unterstützen. Kurz gesagt: Plug-and-Play, ohne viel Schnickschnack.

Giropay – Der deutsche Riese

Giropay deckt das gesamte deutsche Banken-Ökosystem ab. Du bekommst Zugriff auf über 2.000 Banken, das heißt eine viel breitere Kundenbasis. Der Haken? Jede Bank hat ihre eigenen Regeln, das kann zu Verzögerungen führen, wenn ein Kunde eine weniger gängige Bank nutzt.

Gebührenstruktur

Hier wird’s teurer. Giropay verlangt pro Transaktion rund 0,3 % plus fixe Kosten. EPS bleibt dagegen bei etwa 0,2 % ohne versteckte Gebühren. Wenn du also tausende von Euro pro Monat bewegst, summieren sich die Unterschiede schnell zu mehreren hundert Euro.

Der praktische Vergleich

Stell dir vor, du verkaufst Sportwetten. Dein Kunde aus München klickt auf „Einzahlen”. Mit Giropay wird er sofort zur Bank weitergeleitet, muss aber ggf. eine TAN eingeben – ein Schritt mehr, ein Risiko mehr, dass er abspringt. Mit EPS, wenn er zufällig einen österreichischen Account hat, wäre das gleiche Klick-Erlebnis, nur ohne extra Sicherheitsschritte.

Ein weiterer Punkt: Rückbuchungen. Giropay erlaubt Rückbuchungen bis zu 30 Tage nach Abschluss, EPS nur 14 Tage. Für dich bedeutet das mehr administrativen Aufwand bei Giropay.

Was Kunden wirklich wollen

Speed. Sicherheit. Vertrauen. Und das alles in einem Paket, das keine Angst vor „zu vielen Klicks” macht. EPS punktet bei Geschwindigkeit, Giropay bei Reichweite.

Mein Fazit

Wenn dein Markt hauptsächlich in Österreich liegt, greif zu EPS. Wenn du jedoch deutsche Kunden mit breiter Bankenauswahl ansprechen willst, ist Giropay die logische Wahl. Und hier ist der Deal: Kombiniere beide, um das Beste aus beiden Welten zu erhalten, aber behalte die Kosten im Auge.

Hier mehr Details: https://giropaywetten.com/articles/eps-giropay-unterschied/


Posted

in

by

Tags: